Sakramente & Sakramentalien
Ein Sakrament
was ist das eigentlich?

„Sakrament“, das ist zwar ein Sammelbegriff für sieben herausragende Zeichen, die in kirchlich-liturgischen Handlungen gespendet werden, aber: dahinter steckt noch mehr.
Sakrament - das heißt auf Griechisch "mysterion", und das bedeutet Geheimnis.
In der Liturgie kennen wir nach der Wandlung den Ruf des Priesters oder Diakons: "Geheimnis des Glaubens". Das, was wir da preisen, ist, dass in Jesu Tod und Auferstehung Gott selbst mitten unter uns am Werk ist und sich erweist: Jesus ist der "Christus", der Gesalbte Gottes und der Gesandte. In ihm ist tatsächlich Gott anwesend und wirkt sein Heil.
Jesus Christus ist das "Ursakrament", auf ihn lässt sich alles andere zurückführen. Dies aber ist nicht nur in einer historischen Stunde geschehen, sondern überdauert Raum und Zeit. Paulus spricht von der Gemeinde/Kirche als "Leib Christi". Für alle Zeit hindurch wirkt dieser Christus in ihr Gottes Heil. Alles, was in der Kirche zum Heil der Menschen geschieht, ist deshalb sakramental.
Die Kirche nennen wir deshalb das "Grundsakrament". Aus dieser grundsätzlichen sakramentalen Verfassung der Kirche werden die sieben Heilszeichen entfaltet, die wir ebenfalls Sakramente nennen. Von hier aus nur werden sie verständlich. In ihnen verdichtet sich christliches Handeln, sie geben dem Menschen lebendigen Anteil am Leib Christi. Von ihnen geht das sakramentale Handeln der Kirche aus:
Durch die Taufe wird der Mensch zu einem Mitglied des Volkes Gottes.
In der Firmung wird er durch Gottes Geist ermutigt und gestärkt zum Christ sein,
in der Eucharistie nimmt er teil an der vollen Tischgemeinschaft des Herrn und seiner Gemeinde. Diese drei Sakramente werden seit früher Zeit schon zusammen gesehen. Sie gliedern den Menschen ein in die Kirche, initiieren sozusagen das Christ sein. Man nennt sie deswegen Initiationssakramente. Das Sakrament der Versöhnung lässt uns vor Gott immer wieder neu anfangen und schenkt uns die Erfahrung: Gott nimmt uns an trotz unseres Versagens und unserer Schuld.
In der Eheschließung gehen Mann und Frau einen lebenslangen Bund miteinander ein. Dieser Bund ist das Zeichen für die Treue die Gott uns erweist.
Das Weihesakrament stellt Menschen im Auftrag des Bischofs in den besonderen Dienst am Volk Gottes.
Die Krankensalbung ermutigt und stärkt Menschen in Krankheitssituationen und richtet sie innerlich auf.

Pfarrnachrichten
kreuz & mehr
31. Juli bis 22. Aug 2010
hier kreuz & mehr herunterladen...
mehr...

Anmeldung zur Erstkommunion 2011
jetzt im September 2010
20.9., von 10.00 - 11:30 und 15:30 - 17:30 Uhr, in Schildesche; 23.9., von 15:30 - 17:30 Uhr, in Jöllenbeck; 24.9., von 10:00 - 11:30 Uhr, in Schildesche.
mehr...